Liebe Gebets- und Missionsfreunde
Wenn ich auf das 2023 zurückschaue, kann ich nur dankbar sein. Gott ist so gut zu mir. Ich durfte Anfang Jahr meine Verantwortungen abgeben und meine Pensionszeit antreten. Die kurze Zeit in der Schweiz im Frühling war wohltuend. Neu gestärkt bin ich im Mai zurück nach Mbalizi gekommen. Erst war es schon komisch, nicht mehr jeden Morgen auf 7.30 Uhr im Büro zu sein. Ich dufte meine Tagesstruktur neu einteilen und geniesse es total, auch mal einfach zu Hause zu sein.
Was mache ich dann den ganzen Tag? Ich habe noch nicht alles abgegeben, und so bin ich mit der Hope Group immer noch unterwegs. Am Dienstagnachmittag haben wir in der Hope Group eine Gebetszeit und anschliessend Sitzung, um die laufenden Situationen, die Finanzen etc. zu besprechen. Unsere Sozialarbeiterin hatte uns Anfang 2023 verlassen. Mussa musste als Sekretär wieder mehr Anliegen selber anpacken. Miriel Lehmann und Albert Nzunda stehen ihm zur Seite. In der letzten Sitzung kamen wir zum Entschluss, Albert voll anzustellen. Er ist ausgebildeter Lehrer und kann es sehr gut mit den Kindern. Miriel wird mit Albert zusammenarbeiten, so dass ich immer mehr abgeben kann.
Auch im Amsha Projekt bin ich noch im Hintergrund mit dabei. Als Koordinatorin muss ich vor allem bei Sitzungen vor Ort sein. Auch mit den Finanzen bin ich noch voll engagiert. Wir sind dankbar für unsere Kassierin, die ihren Job wirklich gut macht. Die beiden Sozialarbeiter, Rosi und Faraja, haben so viele Jugendliche zu betreuen, dass es ihre Kapazitäten übersteigt. Rosi nimmt nun Christina nach. Sie ist eine junge, eher stille Person. Sie hat ihre Ausbildung als Sozialarbeiterin abgeschlossen und lernt nun praktisch, was dieser Beruf alles beinhaltet. Wir sind recht zufrieden mit ihrem Einsatz und hoffen, dass wir sie ab Januar fest anstellen dürfen. Auch Faraja nimmt Personen nach. Es ist nur gut, wenn diese Arbeit auf mehrere Schultern verteilt wird.
Was den Kindergarten im Amsha betrifft, mussten wir diesen Mitte Jahr schliessen. Wir hatten fast keine Kinder mehr. Nun überlegen wir uns, ob wir die Gebäude vermieten oder selbst nutzen werden. Wir bewegen dies im Gebet, damit wir Klarheit bekommen, wie wir entscheiden sollen.
In Matema bin ich nach wie vor als Koordinatorin engagiert. So bin ich öfters dort und unterstütze den Manager Joseph so viel als möglich.
Meine Hauptbeschäftigung im Jahr 2023 war allerdings „Reiseleiterin“. Es war ein Jahr, in dem ich sechs Gruppen von lieben Leuten zu Besuch hatte. Die Begleitung dieser Gruppe war jedes Mal bereichernd, und in jeder Gruppe hatte es ganz besondere Höhepunkte.

Zum Abschluss meiner „Reisen“ habe ich einen Teil der Mitarbeiter von Matema auf eine „Studytour“ mitgenommen. Wir besuchten den Katavi Nationalpark, und anschliessend ging die Fahrt an den Tanganyika See zum ‚Lake Shore Hotel‘. Dort durfte jeder in seiner Abteilung mit dem Personal mitgehen, und ich hoffe, dass sie auch etwas lernen konnten. Ich bin gespannt, was alles in Matema dann umgesetzt werden kann.

Mit dankbarem Herzen bete ich Gott an und danke euch allen, die mich im Gebet unterstützt haben. Vielen Dank und liebe Grüsse
Susanna


